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Restaurant-Buchungsplaner

Essen & Trinken

5.00 Bewertungen
3,1
Entwickler
Sellera GmbH
Veröffentlicht
08.03.2020
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Wer einen Restaurantbetrieb organisiert, merkt schnell, dass Reservierungen nicht nur aus Namen und Uhrzeiten bestehen. Tischgröße, verfügbare Plätze, kurzfristige Änderungen und der Überblick über den Abend müssen zusammenpassen. Genau hier setzt DreamDiner an: Die App von Sellera GmbH ist ein digitaler Tisch- und Reservierungsplaner für Restaurants. Ich habe sie aus der Sicht eines kleinen oder mittleren Betriebs betrachtet und dabei vor allem gefragt: Macht sie den Alltag wirklich übersichtlicher, oder ersetzt sie nur Papier durch einen weiteren Bildschirm?

Mein Eindruck fällt insgesamt gemischt, aber durchaus interessant aus. Die kostenlose App kann für Restaurants sinnvoll sein, die ihre Buchungen bislang mit einem Notizbuch, einer einfachen Tabelle oder mehreren einzelnen Kalendern verwalten. Sie richtet sich weniger an Menschen, die bloß gelegentlich einen Tisch reservieren möchten, sondern an den Betrieb selbst. Das ist ein wichtiger Unterschied, denn der Nutzen entsteht nicht durch Unterhaltung oder Zusatzfunktionen, sondern durch einen saubereren Arbeitsablauf an der Rezeption, am Telefon und im Service.

Worauf es bei einem digitalen Reservierungsplaner wirklich ankommt

Bei der Auswahl würde ich nicht zuerst auf die Optik oder auf die Zahl der Downloads schauen. Entscheidend ist, ob das System zum eigenen Restaurant passt. Ein Café mit wenigen Tischen braucht einen anderen Ablauf als ein viel besuchtes Lokal mit mehreren Sitzbereichen, wechselnden Tischkombinationen und vielen spontanen Anfragen. Ein gutes Werkzeug muss deshalb nicht möglichst groß wirken, sondern die tatsächliche Arbeitsweise abbilden, ohne das Team mit unnötigen Eingaben aufzuhalten.

Für mich stehen dabei vier Fragen im Vordergrund. Kann ich eine Reservierung schnell anlegen? Erkenne ich ohne langes Suchen, welche Tische zu welcher Zeit verplant sind? Lassen sich Änderungen nachvollziehbar eintragen? Und kann eine zweite Person den Stand verstehen, ohne dass ich ihr erst den gesamten Aufbau erklären muss? Gerade der letzte Punkt wird oft unterschätzt. Ein Planer ist nur dann hilfreich, wenn er nicht ausschließlich von der Person bedient werden kann, die ihn eingerichtet hat.

DreamDiner ist als Restaurant-Buchungsplaner klar auf diese organisatorische Aufgabe ausgerichtet. Das macht die App verständlicher als eine zweckentfremdete Kalender-App. Ein allgemeiner Kalender kann zwar Termine speichern, zeigt aber nicht automatisch den Zusammenhang zwischen einer Reservierung und dem Sitzplan. Eine Tabellenlösung ist flexibel, wird aber schnell unübersichtlich, wenn sich Uhrzeiten, Personenzahlen oder Tischwünsche ändern. Der Vorteil einer spezialisierten Anwendung liegt deshalb vor allem in der gemeinsamen Sicht auf Buchungen und Tische.

Ich würde vor dem Einsatz außerdem klären, wie viele Personen tatsächlich mit der App arbeiten und wann die Stoßzeiten liegen. Ein Werkzeug, das im ruhigen Nachmittag gut funktioniert, kann im hektischen Abendgeschäft trotzdem zu langsam oder zu umständlich wirken. Deshalb sollte man den Ablauf nicht nur am Schreibtisch testen. Der entscheidende Test ist eine typische Schicht: Telefon klingelt, Gäste warten, ein Tisch wird später frei, und gleichzeitig muss eine bestehende Buchung verschoben werden.

Der erste praktische Eindruck im Arbeitsalltag

Die Einrichtung eines digitalen Plans verlangt zunächst Disziplin. Tische müssen sinnvoll benannt und so angelegt werden, dass das Team sie im Gespräch sofort erkennt. Wer beispielsweise uneinheitliche Bezeichnungen verwendet, erzeugt später mehr Rückfragen als vorher. Mein Tipp wäre, die Struktur an der realen Beschilderung im Lokal auszurichten und nicht an einer abstrakten internen Logik. So kann eine Person am Telefon schneller reagieren, wenn jemand nach einem bestimmten Bereich fragt.

Ein weiterer sinnvoller Schritt ist, typische Reservierungsfälle vorab durchzuspielen. Dazu gehören eine Buchung für zwei Personen, eine größere Gruppe, eine Änderung der Uhrzeit und eine Absage. Besonders aufschlussreich ist die Frage, wie schnell man nach einer Änderung wieder den korrekten Gesamtüberblick erhält. Genau dort zeigen sich die Unterschiede zwischen einem brauchbaren Planer und einer Lösung, die nur auf dem Papier ordentlich aussieht.

Für einen kleinen Betrieb kann die Einfachheit ein echter Vorteil sein. Wenn die zuständige Person nicht erst eine umfangreiche Software-Schulung braucht, sinkt die Hürde für den Einstieg. Gleichzeitig darf man Einfachheit nicht mit vollständiger Automatisierung verwechseln. Die App nimmt dem Team nicht die Entscheidung ab, ob eine Gruppe an einen bestimmten Tisch passt oder ob eine Verspätung den restlichen Abendplan beeinflusst. Sie hilft beim Ordnen; die gastronomische Erfahrung bleibt beim Personal.

Wo DreamDiner seine Stärke ausspielt

Die größte Stärke sehe ich in der Bündelung eines Problems, das sonst gerne auf mehrere Hilfsmittel verteilt wird. Telefonnotizen, Papierplan, Kalender und Zurufe aus dem Service führen leicht zu widersprüchlichen Informationen. Ein zentraler Reservierungsplaner kann diese Reibung reduzieren, weil alle Beteiligten auf denselben Stand schauen. Das ist besonders wertvoll, wenn die Person, die eine Buchung entgegengenommen hat, später nicht mehr im Raum ist.

Ein realistisches Beispiel: Am frühen Nachmittag ruft eine Familie an und möchte am Abend einen Tisch. Während des Gesprächs werden Personenzahl und gewünschte Zeit festgehalten. Später bittet ein anderes Teammitglied darum, eine bestehende Reservierung wegen einer verspäteten Ankunft zu verschieben. Mit einem gemeinsamen Plan lässt sich die Änderung direkt dort eintragen, wo auch die übrigen Buchungen sichtbar sind. Das verhindert, dass eine handschriftliche Notiz in der Küche übersehen wird oder zwei Personen denselben Tisch gedanklich vergeben.

Ein nicht offensichtlicher Vorteil liegt in der Übergabe zwischen Schichten. Ich würde den Plan bewusst kurz vor dem Wechsel prüfen und offene Fälle markieren oder im Team mündlich besprechen. So dient die Anwendung nicht nur als Kalender, sondern als gemeinsamer Ausgangspunkt für die nächste Arbeitsphase. Das ist vor allem dann nützlich, wenn verschiedene Personen Reservierungen annehmen und nicht jede Information über denselben Kommunikationsweg läuft.

Auch bei der Vorbereitung auf einen vollen Abend kann ein strukturierter Plan helfen. Statt einzelne Namen aus einer Liste herauszusuchen, kann das Team die Belegung als zusammenhängendes Bild betrachten. Daraus lassen sich praktische Entscheidungen ableiten: Welche Ankunftszeiten liegen dicht beieinander? Wo könnte eine größere Gruppe den Ablauf beeinflussen? Welche Buchungen sollten beim Einchecken besonders aufmerksam behandelt werden? Die App ersetzt keine Einsatzplanung, liefert aber eine bessere Grundlage für diese Überlegungen.

Ein zweiter konkreter Tipp betrifft Änderungen. Ich würde eine Reservierung nicht einfach löschen und neu anlegen, wenn sich nur die Uhrzeit oder die Personenzahl verändert. Besser ist es, den bestehenden Eintrag möglichst nachvollziehbar zu bearbeiten, damit das Team den Zusammenhang behält. Gerade bei kurzfristigen Anpassungen hilft diese Arbeitsweise, Missverständnisse zu vermeiden. Ob jeder Betrieb diesen Ablauf gleich bequem findet, hängt von der Bedienung ab; als organisatorische Regel ist er aber sinnvoll.

Für wen die App besonders gut passt

DreamDiner passt meiner Einschätzung nach am besten zu Restaurants, die einen überschaubaren Tischbestand haben und ihre Reservierungen bisher nicht in einer umfangreichen Gastronomiesoftware verwalten. Auch ein neu eröffnetes Lokal kann davon profitieren, wenn es zunächst einen klaren digitalen Grundablauf sucht, ohne sofort ein großes Gesamtsystem einzuführen. Die App ist kostenlos erhältlich und trägt die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren, was den Zugang für unterschiedliche Teams unkompliziert macht.

Der Einstieg ist außerdem interessant für Betriebe, die ihre Arbeitsweise erst digitalisieren möchten. Wer bisher mit einem Kalender und einer Liste arbeitet, kann zunächst beobachten, ob ein zentraler Plan den Alltag tatsächlich verbessert. Ich würde dabei nicht nur die Geschwindigkeit messen, sondern auch die Zahl der Rückfragen im Team. Wenn weniger nach dem aktuellen Stand gefragt werden muss, ist das ein brauchbares Zeichen dafür, dass die Lösung im Betrieb ankommt.

Die Anwendung kann auch für Restaurants sinnvoll sein, in denen Reservierungen häufig telefonisch eingehen. Telefonische Anfragen erzeugen besonderen Zeitdruck, weil die Person gleichzeitig zuhören, nach einem passenden Platz suchen und die Daten korrekt festhalten muss. Ein spezialisierter Planer ist in diesem Moment hilfreicher als ein gewöhnliches Textdokument, sofern die Bedienung mit wenigen Schritten auskommt.

Weniger geeignet ist die App für Betriebe, die bereits ein umfassendes Kassensystem oder eine professionelle Restaurantplattform nutzen und ihre Reservierungen dort eng mit weiteren Abläufen verbinden. Ein zusätzlicher Planer kann dann einen zweiten Datenbestand schaffen. Jede doppelte Pflege erhöht das Risiko, dass eine Änderung nur an einer Stelle eingetragen wird. In diesem Fall wäre eine integrierte Lösung wahrscheinlich die bessere Wahl, selbst wenn sie weniger einfach wirkt.

Die Grenzen und möglichen Reibungspunkte

Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,1 aus 89 Bewertungen. Diese Zahl ist kein endgültiges Urteil, aber sie ist ein guter Hinweis darauf, die App nicht blind als perfekte Lösung einzuplanen. Ich würde sie vor dem produktiven Einsatz mit echten Abläufen testen und das Team einbeziehen. Eine Anwendung kann für eine Person logisch wirken und für jemand anderen im Service trotzdem zu viele Zwischenschritte verlangen.

Ein möglicher Schwachpunkt jeder eigenständigen Reservierungs-App ist die Trennung von anderen Restaurantprozessen. Wenn Tischplanung, Kasse, Gästeverwaltung und Online-Buchungen in unterschiedlichen Werkzeugen stattfinden, muss das Personal Informationen übertragen. Das kostet nicht immer viel Zeit, kann aber in hektischen Situationen entscheidend sein. Wer einen durchgängigen digitalen Betrieb erwartet, sollte deshalb genau prüfen, ob ein separater Planer den zusätzlichen Wechsel rechtfertigt.

Auch der Umgang mit Sonderfällen verdient Aufmerksamkeit. Eine einfache Reservierung ist leicht zu organisieren. Schwieriger wird es bei zusammengelegten Tischen, sehr großen Gruppen, wiederkehrenden Wünschen oder Gästen, die deutlich später eintreffen. Ich würde solche Fälle gezielt simulieren, bevor ich mich auf die App verlasse. Nicht weil diese Situationen zwangsläufig schlecht gelöst sind, sondern weil sie den Unterschied zwischen einem übersichtlichen Grundplan und einer wirklich umfassenden Gastronomielösung zeigen.

Ein dritter praktischer Hinweis: Der Plan sollte nicht zu viele interne Informationen enthalten, die im laufenden Betrieb niemand braucht. Je mehr Felder das Team bei jeder Buchung ausfüllen muss, desto größer die Gefahr, dass Einträge unvollständig bleiben. Sinnvoll ist eine kleine, verbindliche Regel im Team: Welche Angaben sind immer nötig, welche nur bei besonderen Gruppen? So bleibt der Ablauf schnell und die Übersicht erhalten.

Alternativen, Wechselaufwand und meine Empfehlung

Wann eine andere Kategorie die bessere Wahl ist

Die naheliegendste Alternative ist der klassische Papierplan. Er funktioniert ohne Einrichtung, ist sofort verständlich und kann bei einem kleinen Lokal mit wenigen Änderungen völlig ausreichen. Sein Nachteil zeigt sich, sobald mehrere Personen gleichzeitig Informationen benötigen oder eine Buchung kurzfristig verändert wird. Dann entstehen Durchstreichungen, Rückfragen und das Risiko, dass eine alte Version weiterverwendet wird. Für einen ruhigen Betrieb kann Papier trotzdem die vernünftigere Entscheidung sein, wenn die digitale Pflege mehr Arbeit verursacht als sie spart.

Eine allgemeine Kalender-App ist flexibler und vielen Teams bereits vertraut. Sie eignet sich gut, wenn Reservierungen eher selten vorkommen und der Sitzplan keine große Rolle spielt. Für die eigentliche Tischlogik bleibt sie jedoch ein Kompromiss. Ein Kalender zeigt Termine, aber nicht automatisch die räumliche Situation im Restaurant. Wer regelmäßig mehrere Tische parallel verwaltet, dürfte mit einer spezialisierten Darstellung schneller arbeiten.

Tabellen sind wiederum attraktiv, weil sie sich anpassen lassen. Ein Betrieb kann Spalten für Uhrzeit, Namen, Personenzahl und Tisch anlegen und den Aufbau selbst verändern. Diese Freiheit wird aber zur Schwäche, wenn mehrere Versionen kursieren oder jemand versehentlich die Struktur verändert. DreamDiner ist dann interessanter, wenn der Betrieb lieber einen fertigen Reservierungsrahmen nutzt, statt eine eigene Tabelle dauerhaft zu pflegen.

Professionelle Gastronomieplattformen sind die passendere Kategorie für Restaurants, die Reservierungen mit Kasse, Auslastung, Online-Kanälen oder weiteren Betriebsdaten verbinden möchten. Sie können komplexer sein und mehr Einarbeitung verlangen, bieten dafür aber einen umfassenderen Arbeitsablauf. Ich würde nicht automatisch die umfangreichste Lösung wählen. Wenn das eigentliche Problem nur ein unübersichtlicher Tischplan ist, kann ein kleinerer Planer die bessere, leichter verständliche Entscheidung sein.

Was der Wechsel im Alltag kostet

Der finanzielle Einstieg ist zunächst niedrig, weil die App kostenlos angeboten wird. Gleichzeitig weist der Eintrag In-App-Käufe von 5,99 Euro bis 119,99 Euro bei Abrechnung über Google Play aus. Für eine faire Entscheidung sollte man deshalb nicht nur auf den kostenlosen Download schauen, sondern prüfen, welche Nutzung im eigenen Betrieb tatsächlich benötigt wird und welche laufenden Ausgaben daraus entstehen können.

Der größere Wechselaufwand liegt wahrscheinlich nicht im Installieren, sondern im Umstellen der Gewohnheiten. Das Team muss sich auf einheitliche Tischnamen, verbindliche Einträge und eine gemeinsame Pflege einigen. In der ersten Phase würde ich den bisherigen Plan noch als Sicherheitsnetz bereithalten, aber nicht dauerhaft zwei Systeme parallel führen. Eine kurze Übergangszeit ist sinnvoll; ein endloser Doppelbetrieb macht die Vorteile eines zentralen Plans zunichte.

Praktisch würde ich den Wechsel an einem weniger ausgelasteten Tag beginnen. Zuerst werden die vorhandenen Tische und wiederkehrenden Abläufe übertragen. Danach folgt ein Test mit vergangenen oder frei erfundenen Beispielen: Absage, Verschiebung, größere Gruppe und kurzfristige Änderung. Erst wenn alle im Team diese Fälle sicher beherrschen, sollte die App die alleinige Arbeitsgrundlage werden. Dieser schrittweise Ansatz reduziert den Stress und zeigt früh, ob die Bedienung zum Restaurant passt.

Technisch läuft die aktuelle Version 20260822 ab Android 8.0. Für viele Android-Geräte ist das eine niedrige Einstiegshürde. Trotzdem würde ich das Smartphone oder Tablet, das im Restaurant verwendet werden soll, vorher testen. Ein Gerät am Empfang muss gut lesbar sein, schnell reagieren und darf nicht durch andere Aufgaben ständig aus dem Ablauf gerissen werden. Die beste App hilft wenig, wenn das Team auf einem ungeeigneten Bildschirm arbeiten muss.

Mein Urteil für verschiedene Restauranttypen

Für ein kleines Restaurant mit einem überschaubaren Sitzplan und mehreren Personen, die Reservierungen entgegennehmen, halte ich DreamDiner für einen Versuch wert. Der zentrale Gedanke ist nachvollziehbar: Buchungen sollen nicht in verstreuten Notizen liegen, sondern in einem gemeinsamen Plan zusammenlaufen. Besonders der Übergang zwischen Telefon, Empfang und Service kann dadurch ruhiger werden.

Für ein Lokal mit vielen Sonderfällen, stark wechselnden Tischkombinationen oder bereits gut vernetzter Gastronomiesoftware wäre ich vorsichtiger. Dort sollte eine Testphase zeigen, ob die App tatsächlich eine Lücke schließt oder nur eine zusätzliche Pflegepflicht erzeugt. Wenn bereits ein anderes System zuverlässig alle relevanten Abläufe abdeckt, würde ich nicht allein wegen der einfachen Oberfläche wechseln.

Auch wer eine Lösung für private Tischreservierungen sucht, ist hier vermutlich nicht bei der richtigen Produktart. Die App ist auf die Organisation im Restaurant ausgerichtet, nicht auf die Suche nach freien Plätzen in verschiedenen Lokalen. Diese klare Ausrichtung ist kein Nachteil, solange man sie vor der Installation versteht.

Mein Fazit nach der Abwägung

Meine Empfehlung: DreamDiner ist ein sinnvoller Einstieg für Restaurants, die ihren Reservierungs- und Tischplan aus Papier, Notizen oder einer einfachen Tabelle herauslösen möchten. Ich würde die App nicht als vollständige Restaurantverwaltung betrachten, sondern als fokussiertes Werkzeug für einen konkreten organisatorischen Engpass. Genau darin kann ihre Stärke liegen: weniger verstreute Informationen und ein klarerer gemeinsamer Stand.

Die Entscheidung sollte davon abhängen, wie komplex der eigene Betrieb ist. Für einen überschaubaren Ablauf spricht die kostenlose Verfügbarkeit, die niedrige Android-Anforderung und die klare Ausrichtung auf Buchungen. Gegen einen unüberlegten Wechsel sprechen mögliche doppelte Datenpflege, Sonderfälle und die nicht durchgehend überzeugende Bewertung. Wer diese Punkte mit einem realistischen Test prüft, kann schnell erkennen, ob die App im eigenen Team Zeit spart.

Ich würde sie deshalb installieren, den aktuellen Tischplan sauber nachbilden und einige typische Abendsituationen durchspielen. Wenn Reservierungen danach schneller gefunden, Änderungen zuverlässig weitergegeben und Schichtübergaben verständlicher werden, hat die App ihren Zweck erfüllt. Wenn dagegen ständig zwischen mehreren Systemen gewechselt werden muss, ist eine integrierte Gastronomielösung wahrscheinlich die bessere Wahl. Für kleine Restaurants bleibt sie dennoch eine interessante, pragmatische Option, solange man ihre Rolle realistisch einschätzt.

Highlights

  • Übersichtliche Planung von Reservierungen an einem zentralen Ort
  • Schneller Zugriff auf wichtige Buchungsdetails und Kontaktdaten
  • Hilfreich zur Vermeidung von Überschneidungen bei mehreren Terminen
  • Praktisch für die Organisation regelmäßiger Restaurantbesuche
  • Einfache Bedienung auch ohne lange Einarbeitungszeit

Einschränkungen

  • Funktionsumfang kann je nach Restaurant oder Anbieter eingeschränkt sein
  • Nicht jedes Restaurant lässt sich möglicherweise direkt in der App buchen
  • Eine Internetverbindung kann für aktuelle Buchungsdaten erforderlich sein
  • Benachrichtigungen müssen eventuell manuell aktiviert werden
  • Für sehr umfangreiche Reservierungspläne fehlen möglicherweise Profi-Funktionen

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Restaurant-Buchungsplaner und für wen eignet sich die App?

Der Restaurant-Buchungsplaner ist eine praktische Anwendung zur Organisation von Tischreservierungen und Restaurantbesuchen. Nach dem Öffnen lassen sich geplante Reservierungen übersichtlich verwalten, wichtige Informationen zum Lokal speichern und Termine besser im Blick behalten. Die App eignet sich besonders für Personen, die häufig auswärts essen, Reservierungen für mehrere Restaurants koordinieren oder ihre kulinarischen Termine nicht mehr in Kalendern, Nachrichten und Notizen zusammensuchen möchten.

Kann ich mit dem Restaurant-Buchungsplaner direkt einen Tisch reservieren?

Ob eine direkte Tischreservierung möglich ist, hängt von der jeweiligen Version und den angebundenen Restaurantdiensten ab. Der Restaurant-Buchungsplaner dient in erster Linie dazu, Reservierungen zu organisieren und übersichtlich darzustellen. Je nach Eintrag können Nutzer möglicherweise über einen externen Link, eine Website oder einen Anruf beim Restaurant buchen. Vor dem Download sollte man deshalb prüfen, ob die gewünschte Reservierungsplattform unterstützt wird.

Welche Informationen kann ich zu einer Reservierung speichern?

In der Regel lassen sich die wichtigsten Angaben zu einem Restaurantbesuch hinterlegen, darunter Name des Restaurants, Datum, Uhrzeit, Anzahl der Gäste und gegebenenfalls Kontakt- oder Standortinformationen. Je nach Funktionsumfang können auch besondere Wünsche, Hinweise zur Tischwahl oder Notizen zu Allergien ergänzt werden. Dadurch bleiben wichtige Details an einem Ort verfügbar und sind kurz vor dem Besuch schnell auffindbar.

Benötigt der Restaurant-Buchungsplaner eine Internetverbindung oder ein Benutzerkonto?

Für das Anlegen und Anzeigen bereits gespeicherter Reservierungen kann eine Internetverbindung möglicherweise nicht dauerhaft erforderlich sein, sofern die Daten lokal auf dem Gerät gespeichert werden. Funktionen wie Restaurant-Suche, externe Buchungslinks, Synchronisierung oder Aktualisierungen können jedoch eine Verbindung benötigen. Ob ein Benutzerkonto erforderlich ist, hängt von der konkreten App-Version ab. Die Datenschutz- und Berechtigungshinweise sollten vor der Nutzung aufmerksam gelesen werden.

Ist der Restaurant-Buchungsplaner kostenlos und auf welchen Geräten ist er verfügbar?

Der Restaurant-Buchungsplaner kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen werden, allerdings können je nach Version Werbung, optionale Zusatzfunktionen oder kostenpflichtige Premium-Angebote enthalten sein. Vor der Installation empfiehlt es sich, die Angaben im jeweiligen App Store zu kontrollieren. Die Verfügbarkeit richtet sich außerdem nach dem verwendeten Betriebssystem, der Gerätekompatibilität und der installierten Version von Android oder iOS.

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Entwickler
Sellera GmbH
Veröffentlicht
08.03.2020

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